Die Installation Sonic Water entstand gemeinsam mit Kim Pörksen für den Olympus Photography Playground in Berlin, Opernwerkstätten
Das Prinzip ist einfach, die Wirkung verblüffend: Ein Lautsprecher wird mit Wasser gefüllt, eine Kamera filmt die Oberfläche – und Frequenzen verwandeln das Wasser in eine sich ständig verändernde Skulptur. Organische Muster, Zellteilungen, Mandalas – in einem endlosen Spiel zwischen Chaos und Ordnung entstehen Formen, die an die Architektur des Lebens erinnern.
Ein besonderes Highlight: Die Besucher wurden selbst zu Forschern an einer DIY-Station, wo sie mit der eigenen Stimme oder ihrem Lieblingssong auf dem Smartphone eigene Wasserklangbilder erzeugen konnten.
Style Set Free – Mailänder Design Week
Über Frequenz und Lautstärke konnten die Besucher eigene Klangbilder erzeugen, die sich wie von selbst in den umgebenden Soundteppich einwoben.
So wurde die Verbindung von Farben, Lichtern, Materialien, Formen und Klängen unmittelbar erlebbar. Die Installation entstand für die Mailänder Design Week im Auftrag von Hyundai. Unter dem Titel „Style Set Free“ präsentierte KYMAT eine multisensorische Arbeit im Opificio 31 in der Via Tortona – dem Herzen des Fuorisalone.
Besucher wurden auf eine sinnliche Reise mitgenommen – einen Tanz aus sich verändernden Farben und Formen, perfekt harmonierend mit dem Klang.
Art Basel – Hongkong – Future Audio Artists
Für die Art Basel in Hongkong entstand eine Installation in Zusammenarbeit mit Sennheiser im Rahmen des „Future Audio Artists Program“.
Sennheiser präsentierte KYMAT im Collectors Lounge der Messe als Beispiel für die Zukunft von Audio-Kunst. Gemeinsam entstand ein Film, der für Sennheiser produziert wurde und auf der Art Basel gezeigt wurde.
In dem Film wurden verschiedene Klänge mit Sennheiser-Mikrofonen eingefangen – darunter das Schnurren einer Katze, Klänge eines Cellos und ein Schiffshorn – und in Wasserklangbilder übersetzt.
Maison & Objet – Paris – „Experiential“
KYMAT präsentierte eine Kunstinstallation auf der weltweit bedeutenden Interiormesse Maison & Objet in Paris.
Im Rahmen des Ausstellungsbereichs „Experiential“, kuratiert von François Bernard, wurde die Arbeit neben anderen digitalen Kunstpositionen gezeigt.
Die Installation nutzte einen entspannten Grundton, um einen Lautsprecher in Schwingung zu versetzen, auf dessen Membran ein gewöhnlicher Flaschendeckel mit Wasser angebracht war. Das Wasser reagierte dreidimensional auf die Schallimpulse und erzeugte fraktale Strukturen, die an mathematische Modelle zwischen Chaos und Ordnung erinnerten.
GIBCA – Göteborg – Schweden
Gemeinsam mit dem Künstler Sebastian Gäbel entstand eine Arbeit, die Klavierinnenräume, den charakteristischen KYMAT-Sound und Wasserklangbilder zu einem immersiven Gesamterlebnis verband.
Die Besucher hatten die Möglichkeit, auf zwei Wegen eigene Wasserklangbilder zu erschaffen: durch das Anspielen von Klaviersaiten und mit der eigenen Stimme über Mikrofon. Gäbel ist Produzent des experimentellen Kammerorchesters The String Theory, das mehrfach mit dem schwedischen Singer-Songwriter José González zusammenarbeitete.
Die Installation machte die Interaktion zwischen mechanischer Schwingung, menschlicher Stimme und visueller Form unmittelbar erfahrbar.
Weitere Installationen und Performances
InnoTrans, Berlin: Im Rahmen der Mobility-Veranstaltung entstand eine Installation im Auftrag der Deutschen Bahn, realisiert in Zusammenarbeit mit Viva con Agua. Pflanzen wurden zu Klangkünstlern, ihre elektromagnetischen Felder in Echtzeit in Klang und Wasserbilder übersetzt.
re:publica, Berlin: Eine selbstlaufende Installation, die zu entspannter Drone-Musik fortwährend faszinierende Klangbilder produzierte. Die Besucher konnten eintauchen, verweilen, sich treiben lassen.
Ob selbstlaufend, performativ oder interaktiv: KYMAT-Installationen laden ein zum Staunen, Verweilen und Mitmachen. Sie machen das Unsichtbare sichtbar – eine Kunst, die Wellenphysik und Biophonie vereint und zeigt, dass Klang nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen ist.