Musik, die den Puls senkt

KYMAT macht Musik, die im Körper ankommt. Nicht nur im Ohr.
Analoge Synthesizer – Moog, Jupiter 4, Fender Rhodes – erzeugen eine Wärme, die nur analoge Schaltkreise liefern können. Dazu Field-Recordings: Vogelstimmen am frühen Morgen, Zirpen aus dem Amazonas, das Atmen eines Raumes. Mal flüstert eine Stimme, mal singt ein Theremin. Immer entsteht diese eigentümliche Mischung aus Natur und Elektronik – eine Reise zwischen den Welten.
Die Musik ist bewusst mit Frequenzen komponiert, die das Nervensystem beruhigen. Alphawellen, wie sie der Körper kurz vor dem Einschlafen selbst produziert. Sie setzt genau dort an, wo Gedankenkreisel und Alltagsstress sitzen: im limbischen System, im Sympathikus, im ständigen Wachmodus. Das Ziel: den Körper in den Ruhemodus holen. Parasympathikus aktiv. Atem tiefer. Puls ruhiger.

Sonic Bloom

Die Stimme der Botanik

Mit „Sonic Bloom“ erweitert KYMAT den klangtherapeutischen Ansatz des Debüts um eine faszinierende Dimension: Hier werden Pflanzen zu Mitmusikern.

Das Herzstück des Albums bildet ein kleiner MIDI-Transformator. Elektroden, die an den Blättern von Pflanzen befestigt werden, übersetzen deren elektromagnetische Felder in Steuersignale für Synthesizer. Die Pflanzen improvisieren – und KYMAT lässt sich darauf ein, spielt mit ihnen, lässt Mensch, Maschine und Natur zu einer Einheit werden.

Eingebettet sind diese Pflanzensounds in eine vielschichtige Klangcollage: Grillenzirpen aus dem Amazonas zieht sich als hypnotischer roter Faden durch das gesamte Album. Dazu Pfeifen von Schamanen – originale Field-Recordings einer Ayahuasca-Zeremonie im Regenwald. Über allem liegen warme, analoge Synthesizer, gespielt von Carsten Meyer. Hypnotische Sprach-Interludes des Musikers Das Bo runden das Klangbild ab.

Entstanden ist eine mystische Klangcollage, die Natur und Elektronik verschmelzen lässt. Die Musik ist ziellos, ein Dahingleiten durch tiefe Entspannung. Sie nimmt die Hörer mit auf eine meditative Klangreise, eine Wanderung zwischen den Welten – zwischen Realität und Traum.

Die Grundessenz von „Sonic Bloom“ ist es, die Schönheit des Lebens, die wir viel zu oft als selbstverständlich hinnehmen, sichtbar, hörbar und erlebbar zu machen und eine Verbindung zur Natur und damit zu uns selbst herzustellen. Das Album zeigt, dass sich Wissenschaft und mystische Welterfahrung nicht ausschließen, sondern ergänzen.

Alle Songs wurden komponiert, aufgeführt und produziert von Sven Meyer / KYMAT.

Good Vibrations
Klangtherapie als Kunst

Das Debütalbum „Good Vibrations“ ist das Ergebnis jahrelanger Forschung zur Wirkung von Frequenzen auf den menschlichen Organismus. Entstanden ist Musik, die bewusst mit klangtherapeutischen Mitteln arbeitet – aber nicht im Sinne einer Behandlung, sondern als künstlerische Interpretation.

Im Zentrum stehen Frequenzen, die das Nervensystem beruhigen: Alphawellen, wie sie das Gehirn kurz vor dem Einschlafen oder während tiefer Meditation selbst produziert. Dazu kommen Elemente aus Gongmeditation, Planetentönen und Solfeggio-Frequenzen. Das Ziel: Das Gehirn und den gesamten Körper in seine natürliche Stimmung und Eigenschwingung versetzen.

Die Kompositionen lösen sich bewusst von der europäischen Tonskala und experimentieren mit Frequenzen aus afrikanischen und indischen Klängen. Das Ergebnis ist ein einzigartiger Sound, der beruhigt, endlos wirkt und einen stark entspannenden Effekt hat. Begleitet werden die sieben Titel von Wasserklangbildern, die durch die Vibrationen im Wasser erzeugt werden – ähnlich wie Mandalas verstärken sie den Entspannungseffekt.

„Good Vibrations“ ist mehr als nur ein Album. Es ist eine Einladung, den Körper in den Ruhemodus zu holen. Parasympathikus aktiv. Atem tiefer. Puls ruhiger. Die Metamorphosen der Klänge laden zur Assoziation und Interpretation ein – eine ästhetische Abfahrt jenseits computergenerierter Musik, eine Reise zu den berauschenden Urgründen der Resonanz.

Erschienen ist das Album als limitierte LP in einer Auflage von 500 Stück, inklusive SD-Karte mit 4K-Filmen der Wasserklangbilder und hochwertigen Kunstdrucken. Der größte Applaus am Ende eines Auftritts mit KYMAT ist, wenn alle schlafen – oder zumindest tiefenentspannt sind.

KYMAT ist kein Entertainment. KYMAT ist eine Einladung: eine halbe Stunde Auszeit in einer Welt, die immer lauter wird. Die Musik erklärt nichts, sie predigt nicht, sie will nicht verstanden werden. Sie will gehört werden. Mit offenen Ohren, entspanntem Körper und einem Geist, der für einen Moment nichts tun muss.